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Die Lieblingsstars hautnah, da kam kein Fernseher mehr mit |
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Montag, 29. März 2010 |
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Von Christine Neumann
In der ausverkauften Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen entfachte der Frühlingszauber der Volksmusik wahre Begeisterungsstürme. Einmal die Lieblingsstars der Volksmusik und des Schlagers hautnah zu erleben, war für viele ein völlig neues Erlebnis. Da konnte man Schlagerikone Ireen Sheer, Schwiegermutter-Liebling Reiner Kirsten, die geniale Frau Wäber alias Hansi Vogt oder die Stimmungsgaranten Die Feldberger in Lebensgröße und live genießen. Das bunt gemischte Publikum genoss einen Abend, der gespickt war mit viel Humor und toller Musik.
"Da kommt kein Fernseher mehr mit", war sich das Publikum einig. Der Kreis-Anzeiger präsentierte das Highlight im verträumten Mittelalter-Städtchen. Schon zu Beginn des Programms überzeugte Moderator Hansi Vogt mit Witz und Charme das Publikum. Wenn er als Frau Wäber die Bühne betritt, bleibt kein Auge trocken. Auch Bürgermeister Erich Spamer musste herhalten, als Frau Wäber berichtete, dass sie mit dem Allerwertesten auf dem Büdinger Kopfsteinpflaster gelandet sei. Ein netter Mann habe sie aufgehoben und gesagt, dass sie ihm doch bei der nächsten Wahl ihre Stimme geben könne. Antwort von Frau Wäber: "Lieber Herr Spamer, ich bin nur auf den Bobbes gefallen und nicht auf den Kopf!" Tausendsassa Hansi Vogt überzeugte aber auch als Leadsänger der Feldberger, die mit ihren Stimmungshits den Saal zum Toben brachten. So baten sie Petrus musikalisch, die Wolken am Himmel weg zu schieben, was dieser tatsächlich erhört zu haben schien, denn alle konnten nach dem Konzert trockenen Fußes zum Auto marschieren.
Es wurde gefeiert, geschunkelt und geklatscht, dass sich die Balken bogen. Auch Reiner Kirsten, der wie die Feldberger aus dem schönen Schwarzwald kommt, gefiel mit Stimme und den passenden Worten. So bat er musikalisch nicht nur "Du da oben, nimm dir wieder einmal Zeit für die da unten", sondern versprach auch gleichzeitig "Ich werde da sein, wenn der Regen fällt" und entführte sogar nach Afrika ins "Kleine Paradies". Die Zugabe konnten alle mitsingen, und so erklang vielstimmig in der Halle "Aber dich gibt´s nur einmal für mich".
Im Anschluss kündigte Hansi Vogt einen neuen Stern am Schlagerhimmel an. Mit ihrer einzigartigen Stimme verzauberte Liane nicht nur das männliche Publikum. "Verliebtes Herz gesucht" oder ihre "Via del Amor" überzeugten genauso wie das Schunkellied "Frühling am Lago Maggiore". Solch frische Stimmen wie von Liane, die mit Charme und Temperament die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern, braucht die etwas in die Jahre gekommene Schlagerbranche unbedingt.
Am Ende des Abends betrat Wirbelwind Ireen Sheer die Bühne. Seit drei Jahrzehnten begeistert sie ihr Publikum. Zahlreiche Hits wie "Goodbye Mama", "Ach lass mich noch einmal in deine Augen seh´n" oder "Heute verkaufe ich meinen Mann" und "Heute abend hab ich Kopfweh" sind zu Ohrwürmern geworden. Mit viel Power und Esprit begeisterte sie ihr Publikum und überzeugte auch in der letzten Reihe mit ihrem A-cappella-Gesang "Einer geht noch..." Als Zugabe erklang das ins Ohr gehende "We are the Champions".
Viele Fans von Ireen Sheer warteten nach dem Konzert im Foyer vergebens auf ein Autogramm von ihr. Der Star des Abends hatte es vorgezogen, durch einen Seitenausgang im Dunkel der Nacht zu verschwinden. Das war wirklich nicht die feine englische Art...
Ireen Sheer, seit 30 Jahren im Geschäft und der Star des Abends, mischte sich während ihres Auftritts zwar unters Publikum, ließ die Fans hernach aber vergebens im Foyer warten. |
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Musikantenparade in Schleiz |
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Montag, 15. Februar 2010 |
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Beifallsstürme in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Wisentahalle
Eine „Volkstümliche Musikantenparade“ ließ am Samstagnachmittag die Schleizer Wisentahalle förmlich aus allen Nähten platzen. Die Zuschauer in den ersten Reihen hatten greifbaren Kontakt zur winterlich geschmückten Bühne. Hansy Vogt, der die Veranstaltung von Hainich Concerts moderierte, brachte im hellgrünen Sakko schon mal Frühlingsgefühle und gute Laune unters Publikum.
So kam es, dass von Anfang an mit geklatscht und gesungen wurde. Mit seiner heiter-lockeren Art traf Hansy offensichtlich den Publikumsgeschmack. Dass er den Veranstaltungsort als Wisental-Halle bezeichnete und Schleiz öfters mal mit Greiz verwechselte, wurde ihm lachend verziehen. Italienisches Flair verbreitete der smarte Bruno Ferrara mit „Azzuro“ und „Marina“ sowie anderen bekannten Titeln im Saal. Beifallsstürme und endloses Rufen nach Zugaben ließen die Geschwister „Sigrid&Marina“ aus Österreich länger als geplant auf der Bühne verweilen.
Nicht nur fürs Ohr, sondern auch für die Augen hatten die temperamentvollen Mädchen einiges zu bieten. Ihr Repertoire beinhaltete unter anderem die Lieder „Mutter unterm Dach ist ein Nesterl gebaut“, „Wenn ich ein Glöcklein wär“ und „Im Salzkammergut“ – kammer gut…“ Ein Fan legte den jungen Sängerinnen rote Rosen sowie einen riesigen Maikäfer zu Füßen. Dass die Siegerinnen de Grand Prix von 2007 gut ausgebildete Stimmen haben, bewiesen sie mit dem Lied der Berge „ la Montanara“, das ohne musikalische Begleitung und ohne Tontechnik interpretierten. Für den Humor war die mit beachtlichen Kurven ausgestattete „Frau Wäber“ zuständig. Unnachahmlich sind vermutlich ihr erotischer Gang und eine erstaunliche Mundakrobatik. Sie sorgte für Lachsalven in Folge, verstand zu improvisieren und hatte sich sogar in der lokalen Politik umgeschaut. Während die musikalische Begleitung der Sänger aus Tonkonserven kam, erschienen die „Feldberger“ vier gestandene Musiker aus dem Hochschwarzwald, mit ihren Instrumenten auf der Bühne. Zu ihren gehört Hansy Vogt der während des Musizierens zum Gaudi der Gäste immer mal ein Schild hochhielt mit Aufschriften wie „Klatschen“ oder „Jubeln“.
Im langenrosa Glitzerkleid zeigte sich die schwarzhaarige Mara Kayser, die mit ihrer vollen dunklen Stimme schon viele Erfolge verbuchen konnte. Die gefühlvollen Titel schreibt sie selbst. „ich will zum Nachdenken anregen“, verriet sie. Auch ihr wurden Blumen gereicht und sie konnte sich über herzlichen Applaus freuen. Am Schluss fand eich ein mutiger Mann aus Schleiz namens Günter, der mir der Sängerin über die Bühne tanzte.
Über eine gelungene Veranstaltung diskutierten die Besucher beim Hinausgehen. Dazu beigetragen hatte auch eine stimmige Ton- und vielseitige Lichttechnik der Firma Semmler aus Eßbach.
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Volkstümlicher Volltreffer |
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Montag, 15. Februar 2010 |
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Greizer Fans amüsierten sich köstlich im ausverkauften großen Theatersaal
Greiz (OTZ/Freund). Nur selten kann man erleben, dass Theaterbesucher aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Am Freitagabend, als "Frau Wäber" im voll besetzten Saal in unnachahmlicher Komik über ihre Erlebnisse plauderte, bogen sich die Zuschauer sprichwörtlich vor Lachen und honorierten die Gags der extravaganten Frau immer wieder mit Beifall. Ob beim Sturz auf glattem Gehweg vorm Greizer Rathaus, die Erlebnisse im Hutgeschäft, bei der Suche nach einem Mann fürs Leben oder ihrer ersten Liebe - stets begeisterte sie mit Naivität und Bauernschläue. Kaum zu glauben, dass hinter dieser Maskerade der Moderator Hansy Vogt steckt. Klaus, ein mutiger Greizer Fan, dankte auf ebenso lustige Art und Weise der einzigartigen Dame mit Blumen: Klar, dass auch diese Einlage nicht ohne lustige Erwiderung über die Bühne ging. So wie die Besucherin Frieda Grünler werden viele noch lange von diesem Abend schwärmen. Überhaupt haben die Konzertagentur Hainich Concerts und AS Events mit dieser "Volkstümlichen Hitparade" ins Schwarze getroffen. Kein Wunder, wenn bekannte Künstler wie Mara Kayser, Sigrid & Marina, die Feldberger und Bruno Ferrara ins Rennen gingen. Mara Kayser kam mit ihren bekannten Hits super an, schließlich ist sie mit ihrer unverwechselbaren, gefühlvollen Stimme seit 1993 im Geschäft. Mit ?"La Montanara"°, ohne Mikrofon und Verstärker gesungen, verabschiedeten sich Sigrid & Marina unter anhaltendem Beifall vom Greizer Publikum. 2007 wurden die attraktiven Sängerinnen mit dem Grand Prix der Volksmnusik geehrt, erhielten vom MDR den Herbert-Roth-Preis und viele weitere Auszeichnungen. Spaß und Fröhlichkeit versprachen "Die Feldberger" und präsentierten Melodien, die dem Reinsdorfer Kurt Krüger, einem Volksmusik-Fan, ebenso gefielen wie der 1966 geborene Bruno Ferrara, dessen Hit "Amore mio" italienisches Flair ins Greizer Haus brachte. In der Pause waren die Künstler im Foyer dicht umringt, gaben Autogramme und kamen mit vielen Fans ins Gespräch.
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Musikantenparade lockt viele Zuschauer nach Pritzwalk |
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Montag, 01. Februar 2010 |
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Märkische Allgemeine
KONZERT: Voller Leidenschaft und Melancholie
PRITZWALK - Hansy Vogt kennt sich bestens in der Prignitz aus. Über Beveringen und Hasenwinkel nahm er Kurs auf Pritzwalk, um dort am Freitagnachmittag ein wahres musikalisches Feuerwerk bei der Volkstümlichen Musikantenparade zu zünden. Begeisterung bei den Zuschauern, als sie die vertrauten Ortsnamen aus seinem Munde hören. Kleine Fanblöcke formieren sich und winken aus den einzelnen Reihen zur Bühne. Der Auftritt wird für den Moderator, der gleichzeitig Sänger bei „Die Feldberger“ ist, schnell zum Heimspiel. Drei Stunden voller Musik liegen vor dem Publikum im ausverkauften Kulturhaus. „Etwas für die Seele, Lachen und Schunkeln“, kündigt Hansy Vogt aus dem Schwarzwald das Programm an.
Die Zuschauer lassen sich nicht lange bitten, sie klatschen vom ersten Lied an mit und begleiten Vogt, wenn er „Mein Vater war ein Wandersmann“ singt. Bekannte Volkslieder bringen Schwung in den Saal und lassen einen Moment das Schneetreiben vor der Tür vergessen. Die überwiegend älteren Gäste entpuppen sich als ausgemachte Kenner der Volksmusikszene: Begeistert sind sie von jedem neuen Lied.
Bruno Ferrara bringt italienische Leidenschaft auf die Bühne; lässig gekleidet singt er den Ohrwurm „Amore mio“. Während er vor 20 Jahren als Koch nach Bayern kam und dort seinen Gästen feines italienisches Essen auf den Teller zauberte, schwärmen heute seine Zuhörer von seinen Balladen.
Moderator Vogt verrät dem Publikum, dass er selbst ähnlich bodenständig wie Ferrara ins Berufsleben startete. Er verdiente als „Getreidekosmetiker“, besser bekannt unter dem Begriff Bäcker und Konditor, seine Brötchen.
Die österreichischen Sängerinnen Sigrid und Marina feierten als Grand-Prix-Sieger 2007 ihren „größten und schönsten Erfolg“, wie sie den Zuschauern in ihrer Mundart erzählten. Typisch österreichische Volkslieder – Lieblingslieder ihrer Großmutter – erklingen auf ihrer aktuellen CD und beim Konzert in Pritzwalk. Mit „Alles hat zwei Seiten“, dem damaligen Grand-Prix-Siegertitel, heizt das Duo die Stimmung im Saal weiter an.
Nicht weniger ziehen Mara Kayser, die seit nunmehr 17 Jahren in der deutschsprachigen Musikszene mitmischt, und „Die Feldberger“ das Publikum in ihren Bann. Die drei Stunden voller Musik vergehen wie im Flug. (Von Christamaria Ruch) |
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Beifallhungrige Künstler mit Charme und Temperament |
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Donnerstag, 28. Januar 2010 |
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Naumburger Tagblatt
Ausverkaufter Bernburger Kurhaussaal zeigt große Akzeptanz der Volksmusik - Schlagerstars sorgen für Stimmung
Tolle Stimmung herrschte auf der Bühne bei den Künstlern und vor der Bühne bei den Zuschauern. (FOTO: ENGELBERT PÜLICHER)
BERNBURG/MZ. Selten ist die Kapazität des Bernburger Kurhaussaales bis auf den letzten Stuhl so ausgelastet wie das am Mittwochabend war. Mit der "Volkstümlichen Musikantenparade" stellte Moderator Hansy Vogt ein ausgewogenes Programm vor, das nicht nur Volksmusik, sondern auch Titel aus Operetten aus der Oldy-Kiste an das Ohr der Zuhörer im Saal brachte. Außerdem waren die Künstler immer wieder bemüht, die Zuhörer zum Mitmachen zu animieren. Wie bei großen Fernsehsendern wurden die Zuhörer aufgefordert zu klatschen oder Beifall zu spenden. Und nur zu gern wurde dieser Wunsch der beifallhungrigen Künstler erfüllt.
Jedem Künstler waren bestimmte Liedgruppen zugeordnet, in denen sich seine oder ihre Vorträge bewegten. So startete das Programm mit Bruno Ferrara. Der gebürtige Neapolitaner brachte mit melancholischen Liedern und alten Ohrwürmern wie "Marina" und "Azurro" die Herzen der Damen zum Schmelzen. Dabei fehlte dieser Stimme die sonst häufig zu hörenden Klischees italienischer Liebeslieder. Prägnant überzeugt er mit einer rauchig wirkenden Stimme von seinem Können.
Charme und Temperament
Mit den Duo Sigrid und Marina betraten danach zwei junge Damen die Bühne, die mit Charme und Temperament sofort das Publikum für sich einnahmen. Erfolgsgewohnte Talente, die neben anderen Titeln mit einem Medley aus Operetten und Schlagern zu einem musikalischen Ausflug in ihr heimatliches Salzkammergut einluden. Ein gesanglicher Höhepunkt ihrer Lieder war ein "Ave Maria", das bei aller Gefühlstiefe seinen unterhaltenden Charakter behielt.
Als Ablösung kam mit Frau Wäber die Lachnummer des Programms auf die Bühne. Mit großvolumigen Körperdimensionen brachte sie vor allem ihr Hinterteil immer wieder wackelnd zur Geltung. Sie erzählte munter von ihren Feststellungen zum täglichen Leben, ließ auch die Politik nicht aus und hatte so die Lacher immer auf ihrer Seite. Höhepunkt der Zwerchfellbeanspruchungen beim Publikum war ihr Versuch, sich mit einem Tanga-Slip zu bekleiden und dann doch eine ihr passende Unterbekleidung zu benutzen.
Mit der Behauptung "Uns geht es gut" führten "Die Feldberger" in den zweiten Teil des Abend. Das Quartett machte zu seinen Liedern auch seine eigene Musik. Mit kleinen Geschichtchen und den Liedern gaben sie eine kleine Minishow und bewiesen, dass sie als "Fahrende Musikanten" mit Lied und Wort, ein seit 20 Jahren fest zusammen gewachsenes Ensemble mit hoher künstlerischer Ausstrahlung sind.
Starke Ausstrahlung
Ganz auf die Show eingestellt betrat dann mit hautengem Kleid Mara Kayser als letzte Künstlerin des Programmes die Bühne. Sie brachte vor allem gefühlvolle Musiktitel zum Vortrag, die sie mit verhaltenem Temperament und trotzdem mit Hingabe vortrug. Eine Sängerin mit einer starken Ausstrahlung, die eigentlich dem üblichen Bild einer Volksmusikinterpretin nicht ganz entspricht. Ein hervorragender Abschluss diese Abends, der von den Künstlern mit einem engen Kontakt zu ihrem Publikum gestaltet wurde. Mit einem lang anhaltendem Beifall, auch ohne Aufforderung von der Bühne, wurden die Künstler für diesen unterhaltenden Abend belohnt. |
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Frühlingsgefühle im Winter |
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Dienstag, 19. Januar 2010 |
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Von Barbara Kroker (Text und Foto) Delbrück (WV). Gute Laune und reichlich Gelegenheit zum Schunkeln und Träumen hat der beliebte Fernsehmoderator und Entertainer Hansy Vogt den gespannt wartenden Besuchern in der Stadthalle Delbrück versprochen. Genau hier legte der Tournee-Tross mit der Veranstaltung »Frühlingszauber der Volksmusik« seine zweite Station ein.
Ehe in der zweiten Konzerthälfte der Star des aktuellen Programms, Ireen Sheer, die Bühne betrat und mit altbekannten Erfolgsstücken sowie neuen, hitverdächtigen Schlagern begeisterte, war das Publikum bereits mehr als 90 Minuten nach seinem musikalischen Geschmack unterhalten worden.
Dank Eintrittskarten aus der Verlosung des WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATTES erlebten auch Gregor Köring und Anni Brunnert aus Delbrück, Heinrich Pischczala aus Bad Lippspringe sowie Birgit Hortmann und Annelie Brückner aus Paderborn einen kurzweiligen Abend. Den Anfang machte dabei der sympathische Reiner Kirsten, der seine Zuhörer wieder in Windeseile zu seinen Freunden erklärte. Diese dankten es dem jüngsten von sechs Kindern der einst berühmten Schwarzwaldfamilie Jäkle nicht nur mit herzlichem Applaus. Auch zum Mitmachen ließen sie sich die Herren und Damen in der zweiten Lebenshälfte gerne animieren.
Vor allem in Kirstens Version des Evergreens »Aber Dich gibtÕs nur einmal für mich«, aber auch in die Schunkelmelodie »Die größte Liebe beginnt im Elternhaus« und sein afrikanisch angehauchtes Sehnsuchtsstück »Mein kleines Paradies« stimmten sie als Chor lauthals mit ein. Für Abwechslung garantierten ferner die Ballade »Ich werde da sein, wenn der Regen fällt«, das gesungene Gebet »Du da oben« und ein Lied in Gedanken an den verstorbenen Opa, das nach Country-Musik klang.
Als »Schlagerstern aus dem Odenwald« stellte sich Sängerin Liane vor. Mit ihrem flotten Eröffnungstitel »Verliebtes Herz gesucht« konnte die Nachwuchskünstlerin bereits verschiedene Siegertreppchen erobern. Feierlaune verbreitete die hübsche Blonde obendrein mit ihrem Stück »Du bist wie Champagner«.
Mit ihren Beiträgen »Via dellÕAmore« und »Frühling am Largo Maggiore« lud die 31-jährige Walldürnerin die Volksmusikfreunde dazwischen noch zu einem musikalischen Kurzurlaub in Italien ein. Mit viel Hall nachklingen sollte letztlich die Vorab-Auskopplung ihrer dritten CD, die Ballade »Dein Herzschlag lässt mich spürÕn«.
Komische Akzente setzte Hansy Vogt nicht nur in seiner Paraderolle als bucklige Frau Wäber, die in biederem Schwarzwald-Chic wieder die Bühne unsicher machte, die modernen Zeiten beklagte und besonders für Rüdiger in der ersten Stuhlreihe große Sympathien übrig hatte.
Auch in seinem grell-rosafarbenen Rosen- und Hosenanzug sicherte sich der Moderator des Abends die Aufmerksamkeit der Stadthallengäste. Als Sänger der »Feldberger« sorgte er nach der Pause außerdem für musikalische Höhepunkte. |
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Stars der Schlagerszene starteten durch |
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Dienstag, 12. Januar 2010 |
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"Musikantendampfer" mit Maxi Arland: Stimmung pur in der ausverkauften Erftalhalle / Musikshow mit vielen Höhepunkten kam beim Publikum bestens an
Hardheim. Mit seiner Tournee "MusikantenDampfer - die ARD-Show unterwegs" schippert "TV-Kapitän" Maxi Arland seit Jahren erfolgreich quer durch die Republik und präsentiert gemeinsam mit seiner Crew die schönsten Schlagermelodien.
Mit der Bühnenversion der beliebten Fernseh-Show wirft die Besatzung der "Paloma" seit gut einem Jahr auch regelmäßig Anker in kleineren Häfen und so legte der "Musikantendampfer" nun am Freitagabend trotz Sturmtief "Daisy" pünktlich in Hardheim an.
Vor ausverkauftem Haus präsentierte der 28-jährige Sonnyboy seine "Große Dampfershow" in der Erftalhalle und versprach einen in musikalischer Hinsicht durch und durch stürmischen Abend. Und unter dem Motto "100 Prozent deutscher Schlager" hieß es dann auch gleich "Leinen los". Trotz sibirischer Kälte nahm die "Paloma" ganz ohne Eisbrecher und mit dem obligatorischen "Eine Seefahrt die ist lustig" ordentlich Fahrt auf, ehe der aufstrebende Moderator des MDR selbst seine Qualitäten als Sänger in die Waagschale warf. Er verzauberte das Hardheimer Publikum mit seinem jugendlichen Charme.
Jung, sympathisch und dynamisch - diese Attribute gelten aber auch für einen weiteren Interpreten des "Musikantendampfers". Reiner Kirsten bastelt seit Jahren erfolgreich an seiner Solokarriere. Die Früchte dieser Arbeit durfte der gelernte Fernmeldemonteur nun auch in der Erftalhalle ernten. Mit Melodien rund um Heimat und Familie versetzte er den Saal erstmals in Schunkelstimmung und gestand am Ende: "So schön war's noch nie."
Keine Kreuzfahrt ohne Humor
"Keine Kreuzfahrt ohne eine ordentliche Prise Humor", lautete anschließend das Motto von "Frau Wäber". Als Besatzungsmitglied der ersten Stunde ist sie auf der "Paloma" für die Abteilung Klamauk zuständig. Bestens informiert über die lokalen Verhältnisse lästerte die selbsternannte "Volksmusikdazwischenschwätzerin" über die Schönsten Seiten Hardheims, machte sich auf die Reise zu den "Salmonellen" und landete schließlich als Sängerin im "Weihrauchquintett" des Kirchenchors. Nach einer Pause schoss das Stimmungsbarometer in der Erftalhalle dann schlagartig in die Höhe: Von Maxi Arland als "die neue Claudia Jung der Schlagerszene" angekündigt, enterte Lokalmatadorin Liane das Sonnendeck und zeigte, weshalb sie im vergangenen Jahr zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen als beste Nachwuchssängerin einheimsen durfte. Zunächst im weißen Hosenanzug, später im eleganten, ebenfalls weißen Abendkleid, sehnte die Walldürner Sängerin mit "Via dellAmore" und "Frühling am Lago Maggiore" die warme Jahreszeit förmlich herbei, ehe sie den Saal mit ihren aktuellen Hits "Verliebtes Herz gesucht" und "Dein Herzschlag lässt mich spüren" endgültig verzauberte. Den aufgeregten Herzschlag angesichts des "Heimspiels" merkte man ihr da übrigens längst nicht mehr an. Souverän nahm das 31-jährige Schlagersternchen mit dem Ausflugsdampfer Fahrt auf und schipperte so dem Zielhafen - einem großen Fernsehauftritt - wieder ein Stückchen näher.
"Alte Hasen" auf der Bühne
Als "alter Hase", der auf deutschen Bühnen längst jede Kajüte auswendig kennt, gehört dagegen Hansy Vogt mit seinen "Feldbergern" zur Stammbesatzung der "Paloma" und sorgt mit seiner "Bordkapelle" für Stimmung pur. So schickten die vier Schwarzwald-Musikanten mit ihrem "Gute-Laune-Mix" den "Hexenkessel" Erftalhalle von einer Schunkelrunde zur nächsten und hatten am Ende sogar noch eine "frohe" Botschaft : "Wir machen auch nach 20 Jahren auf der Bühne weiter".
Gleiches gilt sicher auch für den nächsten Star des Abends: Anita Hofmann. Gemeinsam mit ihrer Schwester Alexandra zählt sie zu den Großen der Branche. Gerade mal 32 Jahre alt, feierte die heimatverbundene Sängerin bereits 2008 "20 Jahre Geschwister Hofmann". Schon im Alter von sechs und neun Jahren zog es die Geschwister auf die Bühne und seitdem eilen sie von Erfolg zu Erfolg. Unzählige Preise, regelmäßige Auftritte in Funk und Fernsehen und Solotourneen haben die beiden Multitalente zu festen Größen am Schlagerhimmel reifen lassen. Durch die Babypause ihrer Schwester ist Anita Hofmann zurzeit zwar alleine, aber nicht minder erfolgreich. In Hardheim trat sie ganz im Stile einer Operndiva im roten Abendkleid an die Reling. Mit "Flimmerndes Herz", "Herzbeben" oder "Gestern, morgen und für immer" hatte sie eine Auswahl ihrer bekanntesten Melodien im Gepäck.
Im Duett mit "Kapitän" Maxi Arland läutete sie eine fulminante Schlussrunde ein, die noch einmal zahlreiche Medleys bekannter Hits und Schlager parat hatte. Das begeisterte Publikum dankte es mit kräftigem Applaus, musste sich allerdings ohne die erhoffte Zugabe auf den Heimweg machen. |
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Dampfershow entwickelt zu Luxuskreuzfahrt |
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Montag, 11. Januar 2010 |
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Stars und neue Talente nehmen das Publikum im Bürgerhaus mit auf eine Reise in die Welt der leichten Muse
Bühl(wv). Musikalisch avancierte die „Große Dampfershow“ zur Luxusdampfershow: Kapitän Maxi Arland , Anita Hofmann, Liane, Reiner Kirsten, die Feldbergerund Frau Wäber verwöhnten die Zuschauer im nahezu ausverkauften Bürgerhaus Neuer Markt mit einer gehaltvollen Mischung aus neuen Hits, Ohrwürmern und Operette, stimmig, lebendig humorvoll und sympathisch dargeboten.
Als Veranstalter hatte Kohlers Gaststätte „Engel“ den auf „Paloma“ getauften Dampfer mit seiner TV-Bekannten, vielfach mit Edelmetall ausgezeichneten Besatzungen Land gezogen.
Dessen Reederei residiert auf Bühler Boden: Lothar Böhler, in Kappelwindecksesshaftgewordener Bassist der Feldberger, produziert mit seiner „artmedia“ die Dampfer Tournee, die von Januar bis April insgesamt in 22 „Häfen“ in Süd- und Mitteldeutschland anlaufen wird.
„das fängt ja gut an“ sang „Kapitän“ Arland (sein aktueller Tophit) und er behielt recht. Die Bühler Seefahrt wurde echt lustig. Als Moderator hatte Maxi alles im Griff, auch das Publikum. Erfrischend, dass zur prächtig arrangierten Begleitmusik aus der „Konserve“ alle Künstler live sangen und ihren Fans damit ein unmittelbares Erlebnis bereiteten.
Reiner Kirsten, Spross der Schwarzwaldfamilie Jäckle, wickelte das Publikum als Strahlemann, aber auch mit seiner warmen Stimme um den Finger. Er versprach nachdenklich“ ich werde da sein, wenn der Regen fällt“, bekannte „Die größte Liebe beginnt im Elternhaus“ und hatte den ganzen Saal als Chor an seiner Seite in „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“. Mattscheiben-Star Frau Wäber, alias Hansy Vogt, stakste leibhaftig über Deck, von Freudejauchzern der Publikums willkommen geheißen. Sie erntete mit ihren Betrachtungen moderner Technik aus Landfrauen-Sicht gewaltige Heiterkeit, etwa als sie ihren „Devede Plaier“ verbal zerlegte oder den digitalen Patientenausweis auf offener Bühne mit intimsten Daten fütterte.
Der „Kapitän“ begeisterte aus als Sänger. Die Fans durften sich an Erfolgen ergötzen wie „Singen tanzen, lachen möchte ich nur noch mit dir“. Als er „Ganz in Weiß“ sang, trat Max sozusagen in die Fußstapfen seines Großvaters Rolf Arland, des Komponisten des Titels, mit dem Roy Black zum Superstar avancierte. Maxi bezog in den Song „ Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ aktuell Schweinegrippe, Wirtschaftskrise und Steuerfrau Angela“ ein. „ verliebtes Herz gesucht, ich hab’s heut Nacht verlor’n“, bekannte „Newcomer“ Liane aus Walldürn. In mehreren Liebern gab sie sich verbal auf den Weg der Liebe. Die Feldberger elektrisierten ihre Fans geradezu. „Scherzexperte“ Hansy Vogt an der Gitarre, Chris Laubis am Akkordeon, Lothar Böhler am Bass, Joe Kuttruf am Schlagzeug – und alles gut bei Stimme – forderten auf: Petrus, schieb die Wolken weg“, entführten in die kleine Pizzeria „Bella Rosa“ und lobten aus voller Kehle „Heimat ist mehr“. Farbstark und abwechslungsreich gewandet, mit einer guten Prise Sexappeal ausgestattet, wirbelte Multitalent Anita Hofmann übers Deck der „Paloma“. Exzellent sang sie Operetten- Melodien. Ein Hörgenuss waren etwa „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ und mit Maxi Arland im Duett – ein Potpourri aus dem „Weißem Rössl“. Als virtuoses Ass erwies sich Anita auch als Trompeterin. Ins Finale ging die gesamte Crew mit einer herrlichen Ohrwurm-Kreuzfahrt, von der „Julischka aus Budapest bis „ Es gibt kein Bier auf Hawaii“. Der Beifall war riesig. |
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Maxi Arland nimmt 500 Fans mit auf musikalische Reise |
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Mittwoch, 06. Januar 2010 |
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Die von TV-Kapitän Maxi Arland präsentierte „Große Dampfershow“ hat am Montag in der Lindenhalle rund 500 Fans bestens unterhalten. Liebhaber des deutschen Schlagers kamen live und voll auf ihre Kosten.
(Ehingen/ef) „Sehr geehrte Passagiere, bitte kommen Sie an Bord, unser Dampfer wird in wenigen Minuten ablegen“, lautet die Lautsprecheransage, mit der die große Dampfershow beginnt. Am Kai präsentiert Kapitän Maxi Arland als mitwirkende Stars „Die Feldberger“, Mara Kayser und das „Alpentrio Tirol“. Aber wo bleibt nur wieder die vertrottelte Frau Wäber? Mit der Frage legt Maxi die auf den Beginn der Weltreise wartenden Musikfreunde in der Lindenhalle nicht herein. Schließlich weiß jeder, dass sich die bekannteste Landfrau Deutschlands als Hansy Vogt als Frontman der Feldberger betätigt und schon grinsend auf der Bühne steht.
Statt wie vor einem Jahr der ARD-Musikantendampfer „Anna“ steht die eher einem bescheidenen Küstenmotorschiff nachgebaute „Paloma“ in der Lindenhalle. Mit dem Song „Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise“ stimmen die Stars ein auf die Fahrt um den Globus mit laut Ansage „100 Prozent deutscher Schlager“. Das darf auch Dialekt sein, wenn das Alpentrio Tirol singt „Hast a bisserl Zeit für mi?“ Der Engel vom Marienhof rät: „Berühre nur den Bergkristall, und es wird alles wieder gut“. Johlender Applaus quittiert die Wellnessempfehlung. Beim Schunkelwalzer „Rot, rot, rot, rot sind die Rosen“ singt alles mit. Der Bandleader stellte fest: „Dös is a toller Chor“. Bei der „Perle Tirols“ ist das Publikum wieder an der Reihe.
„Ach, ist das schön, dass ich wieder in Ehingen bin“, bringt sich Frau Wäber ins Spiel und betitelt den Auftrittsort als „die Hauptstadt vom Herrn Schlecker“. Als glücklich verheirateter Ehemann outet sich Maxi Arland mit „Ganz in Weiß“, einem von seinem Opa einst für Roy Black geschriebenen Schlager. „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ kommentieren die Feldberger die missglückte Schiffstaufe. Nach dem ungenierten Bekenntnis zur Liebe im Hafen haucht Mara Kayser „Fahr mich über‘s Meer du blonder Matrose“.
Vogt redet wie Krieger
„Wir haben alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ heißt es nach der Pause mit Autogrammsitzung. In dem vom Ehinger Oberbürgermeister her bekannten Dialekt stellt Hansy Vogt einen Schwaben bloß, der in der Autowaschanlage die Aufforderung „Gang raus!“ falsch verstanden hat und nun pudelnass neben seinem Wagen steht.
Dass sie weit mehr kann als volkstümliche Lieder, beweist Mara Kayser am Rande mit dem Musicalsong „Alles, was du kannst, kann ich besser“. Mit der „Julischka aus Budapest“ zeigt sie sich ebenso auf der Höhe der großen Gesangskunst wie Maxi Arland bei „Im Prater blüh‘n wieder die Bäume“ von Robet Stolz. |
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Hansy Vogt sorgt für Stimmung |
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Montag, 04. Januar 2010 |
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Mit den „Feldbergern“ im Schlepptau sorgte Hansy Vogt einmal mehr für eine ausgelassene Stimmung in der Wehrer Stadthalle.
Weihnachten und Volksmusik gehören irgendwie doch zusammen. Der Beweis dafür ist, neben Heiligabend mit Marianne und Michael, die „Klingende Bergweihnacht“, die am zweiten Weihnachtsfeiertag zum vierten Mal Station in Wehr machte. Moderator Hansy Vogt präsentierte wieder Stars der Volksmusik in der Stadthalle in Wehr.
Sogar aus Luzern waren die Fans der Volksmusik nach Wehr gekommen, wie sich an den Autokennzeichen rund um die Stadthalle erkennen ließ. Das Original Naabtal Duo, Edward Simoni, die Feldberger, Reiner Kirsten und Francine Jordi lockten das Publikum ins Wehratal. Die Stadthalle war ausverkauft und das meist ältere Publikum genoss den Abend. „In Wehr ist es immer besonders stimmungsvoll“ – Hansy Vogt, weiß wie er sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Dass er einen Tag später den Gästen in Bad Krozingem vermutlich das gleiche erzählt, ist nicht so wichtig in diesem Moment.
Hansy Vogt, das Beinahechristkind – Vogt hat am 25. Dezember Geburtstag – ist einfach ein Publikumsliebling, der die Gäste in Nullkommanichts um den Finger wickelt. Sogar die Mitgeschleppten, wie er die Gäste nennt, die nicht ganz freiwillig mit dabei sind, haben ihren Spaß. Berührungsängste kennt der Moderator mit dem strahlenden Lachen nicht. Und sollte sein Publikum welche haben, dann sind die ganz bestimmt schnell vergessen.
Volksnah geben sich die Künstler des Abends, auch Reiner Kirsten. Der rührt das Publikum mit seinen Liedern von heiler Welt beinahe zu Tränen. Wenn er ein Lied für seine Eltern singt, die seit 50 Jahren verheiratet sind, trifft er die Gäste, die zum großen Teil etwa das gleiche Alter wie seine Eltern haben dürften, mitten ins Herz. Aber etwas rührselig darf es an Weihnachten schon sein.
Und so haben auch Panflötenkönig Edward Simoni oder das Original Naabtalduo Erfolg beim Publikum. Die Feldberger, die 1990 ihren ersten Fernsehauftritt hatten und bei denen Hansy Vogt als Sänger dabei ist, sind die Stimmungskanonen an diesem Abend. „Uns gehts gut“, erklären sie und bereiten damit die Bühne für Francine Jordi, Schlagersängerin aus der Schweiz, die mit Charme und Stimme überzeugt. Ein paar selbstironische Witze über die schweizer Gemütlichkeit und ein Ausflug von der Bühne ins Publikum und schon gehören die 350 Herzen in der Stadthalle ihr. Richtig stimmungsvoll wurde es dann nach der Pause, als alle Stars des Abends Weihnachtslieder anstimmten und den zweiten Weihnachtsfeiertag so besinnlich ausklingen ließen. |
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